Herbstliche Klangzauber am 11. November 2016

Herbstliche Klangzauber Fleckenstein SIm vollbesetzten Ursulinensaal begrüßte Präsident Peter Rieder das interessierte Konzertpublikum zum ersten Konzert dieses Vereinsjahres. Nach einem kurzen Rückblick auf die bisherigen Herbstveranstaltungen (Jugendsinfonieorchesterkonzert und SonntagsFoyers) sowie einem Hinweis auf die bevorstehenden Adventkonzerte und SonntagsFoyers wurde das „Trio Rossignol“ auf die Bühne gebeten: Martina Rifesser (Harfe), Regina Maderthaner (Flöte) und Julia Schick (Sopran).

 

 Eine vielfältige und anspruchsvolle musikalische Literatur von Komponisten aus dem 17. bis ins 20. Jahrhundert erwartete das Publikum.

Zu Beginn war die Sonate in D-Dur von Leonardo Vinci vom Instrumentalduo Rifesser/Maderthaner zu hören - ein erfrischender musikalischer Auftakt, der das Publikum vom harmonischen Zusammenspiel von Flöte und Harfe überzeugte.

Mit der Darbietung der folgenden beiden Lieder von Louis Spohr präsentierte sich das Trio komplett, wobei diese Lieder erstmalig in der gegebenen Besetzung vorgetragen wurden. Ein einfühlsames Wechselspiel zwischen heller Sopranstimme und Flöte begeisterte die Zuhörer.

Die Sonate in c-Moll, ebenfalls von Louis Spohr, widmete der Komponist seiner Ehefrau, die Harfenistin war. Martina Rifesser brachte auf virtuose Weise und für die Zuhörer mit einer sichtbaren Leichtigkeit die unterschiedlichsten künstlerischen Möglichkeiten dieses Saiteninstrumentes zum Ausdruck. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war man als Konzertbesucher ob der Vielseitigkeit des Harfenspiels beeindruckt.

Zum Abschluss des ersten Konzertteiles sang Julia Schick das Lied „O komm im Traum“ von Franz Liszt.

Nach der Pause stand das Instrumentalstück „Duo“ des aus NÖ stammenden Komponisten, Klavier- und Harfenbauers Ignaz Pleyel auf dem Programm. Die Musikerinnen zeigten ihre Virtuosität und gleichzeitig ihr Können im empathischen Zusammenspiel.

Das Lied „Nuit d’etoiles“ von Claude Debussy war das erste gedruckte Lied des Komponisten. Die Sopranistin begeisterte mit einer sehr berührenden Darbietung.

Im nachfolgenden Duett „ Clair de lune“, ebenfalls von Debussy, entführte die „samtige“ Flötenmelodie in eine zauberhafte „Klangwelt“, begleitet durch ebensolche Harfenklänge, ganz dem Titel des Konzertabends entsprechend.

Mit dem Blick auf die nahende Vorweihnachtszeit wurde vom Trio Rossignol das Lied „Glückselige Hirtenschar“ von Michael Haydn geboten – eine äußerst harmonische Einstimmung.

Die Künstlerinnen wurden vom Publikum mit viel Applaus bedankt. Mit einer durchaus bekannten Zugabe, dem Lied „Caro mio ben“ von Guiseppe Giordani, bekam dieser Abend einen würdigen Abschluss. Auch hier überzeugten die Musikerinnen mit Virtuosität und perfekten Zusammenspiel.

Abschließend sei angemerkt, dass aufgrund der hohen Textverständlichkeit bei den Gesangsdarbietungen von Julia Schick, die im Programmheft beigelegten Liedtexte im Nachhinein betrachtet als Nachlese angesehen werden können! 

Hermine Zaunmair

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